Marika

Mobile Assistenzsysteme für RoutenInformation und KrankenAkte


Ziel des Verbundprojektes Marika innerhalb des Landesforschungsschwerpunkts Mobile Assistenzsysteme ist die Entwicklung neuer IT-Produkte im Bereich Kranken- und Altenpflege, um dem Ruf Mecklenburg-Vorpommerns als modernes Gesundheitsland gerecht zu werden. Der Fokus liegt hierbei auf der Unterstützung von Pflegepersonal bei der Abrechnung von Dienstleistungen gegenüber ihrem Arbeitgeber, sowie Kranken- und Pflegekassen. Ziel ist die möglichst automatische Dokumentation aller Pflegeleistungen inklusive Routeninformationen und die ebenfalls weitestgehend automatische Speicherung der anfallenden Daten in entsprechenden Informationssystemen. Hierbei soll außerdem das Verhalten der Nutzer solch moderner Technik analysiert werden, um menschliche Fehler zu vermeiden und gegebenenfalls unterstützende Informationen in Abhängigkeit der jeweiligen Situation bereit zu stellen. Weiterhin ist aufgrund sensibler Daten der Aspekt Sicherheit besonders zu beachten. Dies betrifft zum einen die Erfassung von Daten (etwa Bilder) als auch die Übertragung von Daten (bspw. zur Pflegekasse). Die notwendige, anwendungsorientierte Forschung wird an der Universität Rostock, dem Fraunhofer Institut Rostock und dem IT Science Center Rügen erfolgen.

Die CSB Hanse GmbH wird innerhalb des Projektes die Konzipierung, Entwicklung und den Aufbau eines Prototyps eines mobilen Clients mit mobiler Positionsbestimmung, situationsbezogener Formulargenerierung bis hin zur automatischen Dokumentation von Arbeitsprozessen durchführen. Dabei handelt es sich um ein Produkt, welches sich insbesondere für den Einsatz im Bereich Pflege eignet und hier im Vergleich zu vorhandenen Lösungen einen besonders hoch einzuschätzenden Innovationsgrad darstellt. Darüber hinaus ließe sich dieser Prototyp jedoch auch für die unterschiedlichsten Branchen wie technisches Anlagenmanagement, Tourismus, Landwirtschaft oder die Sicherheitsbranche anpassen und erweitern.

Die arivis - Multiple Image Tools GmbH ist innerhalb des Projektes Marika insbesondere an der Entwicklung von Prototypen zur Analyse und Auswertung von Nutzerverhalten interessiert. Im Teilprojekt wird auf Basis der arivis Plattform eine Anwendung implementiert, mit der durch die Aufzeichnung verschiedener synchroner Datenströme eine automatische Erkennung der Emotionen bei Probanden ermöglicht wird. Dazu wird die arivis Plattform so erweitert, dass sie unterschiedliche, zur Analyse von Emotionen bedeutsame, Sensoren kontrolliert und Daten aufgezeichnet werden können.

Die Copendia GmbH & Co KG wird zur Verbesserung ihrer Dienstleistungsangebote (Content Börse "Copendia") eine Reihe von offenen Fragestellung und Problemen in enger Kooperation mit den Forschungspartnern des Verbundprojektes bearbeiten. Das betrifft insbesondere Verfahren der automatischen und semiautomatischen Extraktion von semantischen Informationen aus den Contentobjekten und deren Repräsentation in Metadaten um eine optimale Bedienung von Anfragen und Suchaufgaben sowie die Bewertung der Qualität von Bedeutung zu ermöglichen. Darüber hinaus werden Lösungen zum Contentschutz entwickelt, die das Businessmodell durch Garantien zur Vermeidung von missbräuchlicher Nutzung von Content abzusichern.



Industriepartner Forschungspartner

CSB Hanse GmbH
arivis Multiple Image Tools GmbH
Copendia GmbH & Co KG

Universität Rostock
Fraunhofer IGD Rostock
IT Science Center Rügen





Kontakt:

info [at] marika.lfs-ma.de




Downloads:

Die aktuelle Broschüre zum Projekt (PDF, 837KB).




Video:







Dieses Vorhaben wird im Rahmen des "Landesforschungsförderprogrammes" mit Mitteln des "Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)" gefördert.

       

Impressum


Letzte Änderung: 06.05.2009, 13:07 Uhr